"Glaubwürdig wie eine durchgefärbte Kerze..."

Quelle: Evangelische Frauen in Baden
Annegret Brauch (r.) und Annelise Fehrholz

Karlsruhe (07.11.2008) abw. Annelise Fehrholz ist erste Preisträgerin des mit 2000 Euro dotierten Marie-von-Marschall-Preises der Stiftung GRATIA der Evangelischen Frauen in Baden.

Annelise Fehrholz, die heute 89jährig in Malsch bei Ettlingen lebt, hat seit den 70er Jahren maßgeblich dazu beigetragen, sozial- und gesellschaftspolitische Themen und Fragestellungen auf die Tagesordnung der Frauenarbeit und auch der Landeskirche zu setzen. Theologische Bildung war ihr ebenso wichtig wie praktisches Christentum. Ihr Engagement galt insbesondere der Müttergenesungsarbeit, der politischen Bildung, der Ökumenischen Bewegung und der Weltgebetstagsarbeit. Die Anfänge feministischer Theologie sind mit ihrem Namen ebenso verbunden wie die Bewegung „Unterwegs für das Leben“, deren Engagement für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung sie 1983 mitinitiierte und der sie bis heute eng verbunden ist.

In ihrer Laudatio im Rahmen der Preisverleihung betonte Pfarrerin Annegret Brauch, Leiterin der Evangelischen Frauenarbeit in Baden, das Gottvertrauen und die Beharrlichkeit der Preisträgerin in ihrem Einsatz für die Menschen. „Im guten Sinne eigensinnig“ sei Annelise Fehrholz gegen jeden Widerstand mit Charme, Sturheit und Kreativität eingetreten. Aline Jung und Waltraud App stimmten als Weggefährtinnen in die Laudatio ein. Sie nannten die 89jährige „glaubwürdig wie eine durchgefärbte Kerze – innen und außen stimmen überein in ihrem Einsatz aus dem Glauben heraus sich den Fragen und Herausforderungen der Gegenwart zu stellen“.

Gerührt von der Laudatio und dem Applaus der 60 anwesenden Frauen und Männer im Lichthof des Evangelischen Oberkirchenrates nahm Annelise Fehrholz den Marie-von-Marschall-Preis mit großer Freude und Dankbarkeit entgegen.

GRATIA, Stiftung der Evangelischen Frauenarbeit in Baden,  zeichnet alle zwei Jahre Projekte und Personen mit dem Marie-von Marschall-Preis aus, die in besonderer Weise soziales und spirituelles Engagement verbinden. (www.gratia-stiftung.de)

 
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Hrsg.: Evangelisches Zentrum Frauen und Männer gGmbH, Fachbereich Evangelische Frauen in Deutschland