Melanchthonhaus Bretten - „Stätte des europäischen Humanismus“

Quelle: Wikipedia.org / Torsten Schleese
Die Grundsteinlegung für das Brettener Melanchthonhaus fand an Melanchthons 400. Geburtstag am 16.02.1897 statt; 1903 konnte das Melanchthonhaus eingeweiht werden.
Maßgeblich vorangetrieben wurde der Neubau dieses Hauses – an genau der Stelle, an dem sein Geburtshaus stand und das im Jahre 1689 niederbrannte – von dem Kirchenhistoriker und christlichen Archäologen Prof. Dr. Nikolaus Müller, der über viele Jahre Tausende von Schriften von und über den Reformator und ebenso von dessen Freund und Weggefährten Martin Luther gesammelt hat.

So blickt dieses Gebäude bereits auf eine über hundertjährige Geschichte zurück, in dem es mehr und mehr zu dem wurde, was es heute ist: es ist Museum, zugleich Melanchthonspezialbibliothek, sowie Forschung- und Dokumentationsstelle über das Leben und Werk des Brettener Stadtsohnes.
Die räumliche Aufteilung des Hauses nimmt bereits Bezug auf sein Wirken – und lädt dazu ein, Philipp Melanchthon in umfassender Weise zu entdecken. In fünf Zimmern: der Melanchthongedächtnishalle, in der auch Gottesdienste gefeiert werden, dem Städte-, dem Theologen-, dem Humanisten- und dem Fürstenzimmer - erschließt sich Philipp Melanchthon den Besuchern.

Das Melanchthonhaus hat geöffnet von Mitte Februar bis Ende November. Für Gruppen auch in den Wintermonaten.
Weiterführende Informationen zu Melanchthon, dem Melanchthonhaus und den Öffnungszeiten erhalten Sie unter: http://www.melanchthon.com/.

Lohnenswert ist auch ein Besuch der Stifts- und Kreuzkirche, die in unmittelbarer Nähe zum Melanchthonhaus stehen.

 

Neues Gebäude der Melanchthonakademie in Bretten eingeweiht (31.07.09)