Inklusion in der Evangelischen Landeskirche in Baden

 

Teilnehmer des Fachtages im Sitzungssaal; Quelle: ekiba-Inklusion/André Stöbener

Vom 1. Januar 2013 bis 31. Dezember 2017 lief das landeskirchliche Projekt „Inklusion: Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in der evangelischen Landeskirche Baden und in Mitgliedseinrichtungen des Diakonischen Werkes Baden“. Seit Januar 2018 gibt es kontinuierlich das Arbeitsfeld Inklusion und die landeskirchliche Beauftragung für Inklusion in der Evangelischen Landeskirche in Baden. 

Mit dem Landeskirchlichen Inklusionsprojekt und mit der Verstetigung des Arbeitsbereichs Inklusion nimmt die Evangelische Landeskirche in Baden ihre Verantwortung wahr, Inklusion und Teilhabe im kirchengemeindlichen Leben Wirklichkeit werden zu lassen.

Im landeskirchlichen Inklusionsprojekt wurden Grundlagen erarbeitet, die ermöglichen, wie schrittweise Inklusion in der badischen Landeskirche gelingen und für möglichst viele Menschen zur erfahrbaren Wirklichkeit werden kann. 

Es ging in diesem Projekt um

  • die Vernetzung aller am Inklusionsgeschehen beteiligten Akteure,
  • die Förderung eines inklusionsorientierten Zusammenlebens auf Augenhöhe in den Gemeinden,
  • eine zielgerichtete Umsetzung der Anforderungen der UN-Behindertenrechtskonvention unter Mitwirkung und Beteiligung von Menschen mit Behinderungen,
  • die Initiierung eines breit angelegten Diskussionsprozesses auf den unterschiedlichen kirchlichen Ebenen, mit dem Ziel, für das Thema zu sensibilisieren und gemeinsam darüber nachzudenken, wie Inklusion unter verschiedenen lokalen Bedingungen in Kirchenbezirken und Kirchengemeinden gelingen kann   

Die Landessynode der Evangelischen Landeskirche in Baden beschäftigte sich im Projektverlauf mehrmals mit dem Thema Inklusion (u.a. Zwischentagung im März 2013, Eckpunkte Inklusion 2014 und 2015, Schwerpunktthema Inklusion im Herbst 2016).

Darüber hinaus hat die Landessynode den Landeskirchenrat ermächtigt den Fonds "Diakonische Gemeinde - Kirche inklusiv" mit € 500.000 auszustatten. Es wurden Kirchengemeinden und Kirchenbezirke in Kooperation mit den örtlichen Diakonischen Werken für Projekte gefördert (Höchstförderung pro Projekt € 70.000), die Inklusion fördern und ermöglichen.

Auf dieser Seite informieren wir Sie über  Projektentwicklungen im Bereich der Inklusion, dokumentieren landeskirchliche Aktivitäten und stellen Informationen rund um das Thema Inklusion zur Verfügung.

Aktuelle Information:

Inklusive Ideen aus Kirchengemeinden und Kirchenbezirken können aus dem Fonds "Neue Diakonische initiatven" beantragt werden:

Hier finden Sie den Zuwendungsantrag u.a. für inklusive Projekte im Rahmen des Fonds "Neue Diakonische Initiativen". Projekte aus Kirchengemeinden und Kirchenbezirken können Anträge bis maximal € 7000 stellen.

Hier finden Sie die Richtlinien (Kriterien) für inklusive Projektanträge im Rahmen des Fonds "Neue Diakonische Initiativen". 

Quelle: EOK Referat 5

 

 

 

 

Eckpunkte Inklusion der Evangelischen Landeskirche in Baden

Quelle: ekiba-Inklusion/André Stöbener
 
Der Landeskirchenrat der Evangelischen Landeskirche in Baden hat am 24. September 2015 die Eckpunkte Inklusion, deren Übersetzung in Leichte Sprache und die Arbeitshilfe zur Umsetzung der Eckpunkte Inklusion beschlossen.
Angesicht der Größe und Vielfalt der Aufgabe, Inklusion in Kirche und Gesellschaft umzusetzen, sollen die Eckpunkte Orientierung geben. Sie können dabei helfen die eigene kirchliche und diakonische Arbeit inklusiv auszurichten. Die Eckpunkte dienen in der Inklusionsdiskussion zur gemeinsamen Positionsbestimmung der Evangelischen Landeskirche in Baden.
Insgesamt geben die Eckpunkte Hinweise, wie auf den unterschiedlichen kirchlichen Ebenen in der Evangelischen Landeskirche in Baden die Idee der Inklusion umgesetzt und mit Leben gefüllt werden kann.
 
 
 

Projektergebnisse, Materialien und Präsentationen

 
 




Quelle: André Paul Stöbener
 
Hier werden Informationen zum und aus dem landeskirchlichen Inklusionsprojekt der Evangelischen Landeskirche in Baden  präsentiert. 
 
 
Hier sind in Kurzform ausgewählte Maßnahmen und Veranstaltungen im Rahmen des landeskirchlichen Inklusionsprojekts dargestellt.
 
Das ist der Leperello, der über die Ergebnisse des landeskirchlichen Inklusionsprojekts graphisch informiert. 
 
In diesem Aufsatz werden die theoretischen Grundlagen des landeskirchlichen Inklusionsprojekts beschrieben. 
 
Hier wird das landeskirchliche Inklusionsprojekt anschaulich beschrieben.  
 
In dieser Dokumentation wird auch das landeskirchliche Inklusionsprojekt vorgestellt.

Quelle: Evangelische Erwachsenen- und Familienbildung in Baden

 
Die spezifische Operationalisierung der UN-BRK für den kirchlichen Bereich
 
 
Beispiel einer Ausschreibung eines Fachtags Inklusion.

Quelle: André Paul Stöbener

 
Beispiel einer Auschreibung für einen Fachtag Inklsuion an sozialpädagogischen Schulen.
  
Ökuemenischer Rat der Kirchen formuliert Anforderungen an ein inklusive Kirche, die für alle Menschen da ist. 
 
 

Projekt "Leichte Sprache"

Quelle: ekiba-Inklusion/André Stöbener
 
Millionen Menschen können in Deutschland schlecht lesen und schreiben. Ihnen hilft Leichte Sprache. Seit 2018 sind alle Behörden in Deutschland verpflichtet, die wichtigsten Informationen in Leichter Sprache zu veröffentlichen. Die Landeskirche möchte ebenfalls  Sprachbarrieren abbauen und möglichst alle Menschen ansprechen. Deshalb bietet sie in ihren Gemeinden Workshops zu Leichter Sprache, Arbeitsmateriealien für die Gemeindearbeit und die Möglichkeit Texte in Leichte Sprache übersetzen zu lassen an.
 

Sehen und Hören

" Ich sehe dich nicht - siehst Du mich?“
Quelle: ekiba-Inklussion
 
Ich sehe dich nicht, ich kann dich nicht erkennen – das gilt für blinde und sehbehinderte Menschen in unseren Gemeinden. - Aber trotzdem können wir anderen sie sehen. Was können wir tun für ein gutes Miteinander?

 

Inklusion in Kirchengemeinden und Kirchenbezirken

I
Quelle: ekiba-Inklusion/André Stöbener
nklusion wird greifbar und erfahrbar, wenn diese in Kirchengemeinden/ Pfarrgemeinden und Kirchenbezirken erprobt und gelebt wird. Wir dokumentieren hier inklusive Entwicklungen und Erfahrungen  und ermöglichen damit ein Netzwerk Inklusion für gemeinsames Lernen (Best practise).
 
Die Projektstelle bietet dazu für Kirchengemeinden und Kirchenbezirke folgende Dienstleistungen und Unterstützung an.
 

"Es ist normal, verschieden zu sein" - Inklusion Leben in Kirche und Gesellschaft.

Eine Orientierungshilfe des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland

Intakt-Freizeit 2013; Quelle: ejuba_intakt
Der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) hat unter dem Titel „Es ist normal, verschieden zu sein. Inklusion leben in Kirche und Gesellschaft“ eine neue Orientierungshilfe veröffentlicht. Sie reflektiert die sozial- und bildungspolitischen Herausforderungen durch die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention und deren Konsequenzen besonders für die evangelische Kirche und ihre Diakonie.

 

 

 

André Paul Stöbener

Quelle: André Paul Stöbener, André Paul Stöbener

Landeskirchlicher Beauftragter Inklusion und Evangelischer Blinden- und Sehbehindertendienst
Telefon: 07219175505

Termine, Veranstaltungen und Fortbildungen

Auf der Seite Termine und Veranstaltungen finden finden Sie Vorträge, Tagungen und Fortbildungen rund um das Thema "Teilhabe und Inklusion".